Wie probt ein Orchester vor einem großen Konzert?

25.03.2026
A. Knupfer
Ein Besuch bei den Stuttgarter Philharmonikern

Dieser spannenden Frage gingen am 24. März zwei Klassen der Jahrgangsstufe 6 – die AGY 6b und die RS 6a – gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Butterstein, Frau Hille und Herrn Göhner nach. Ihr Ziel: eine öffentliche Probe der Stuttgarter Philharmoniker im Gustav-Siegle-Haus.

Der Weg zur Probe

Nach einer kurzen Erinnerung an rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr ging es im Zweier-Gänsemarsch zur U‑Bahn. Von der Haltestelle Dobelstraße führte ein kurzer Fußweg über die Wächterstaffel „vorsichtig“ die Stäffele hinunter, und schon bald tauchte das Gustav-Siegle-Haus vor der Gruppe auf.

Unterwegs wurden die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler abgefragt – und die waren so unterschiedlich wie überraschend:

  • „Ich erwarte heute eine Gitarre, eine Trommel und sonstigen Kram.“ (Josua)
  • „Ehrlich gesagt habe ich nicht so große Erwartungen. Ich bin allgemein nicht so der Fan von Orchester und so …“ (Milena)
  • „Ich erwarte Musik.“ (Madita)
  • „Ich erwarte, dass wir still sitzen müssen – und das ist jetzt nicht so toll. Und ich erwarte Musik und viele Instrumente.“ (Emilia)

Vor dem Eingang blieb noch Zeit für eine kleine Stärkung und ein gemeinsames Gruppenfoto.

Beethoven hautnah: Die „Eroica“

An diesem Vormittag probten die Stuttgarter Philharmoniker Ludwig van Beethovens 3. Sinfonie, die „Eroica“ – eine heroische, kraftvolle Sinfonie, die eine Heldenfigur musikalisch beschreibt.

Gitarren und Trommeln waren zwar nicht Teil der Besetzung, dafür aber:

  • je zwei Flöten, Oboen, Klarinetten und Fagotte,
  • drei Hörner, zwei Trompeten und Pauken,
  • sowie ein großer Streicherapparat mit Violinen, Bratschen, Celli und Kontrabässen.

Dirigent Dmitry Matvienko gab jeweils eine Nummer an – und sofort wussten alle Musikerinnen und Musiker, wo sie einsetzen mussten. Manche Stellen wurden mehrfach wiederholt, bis sie perfekt saßen.

Die Klassen waren durchweg konzentriert und voll bei der Sache. Und selbst diejenigen, die befürchteten einzuschlafen, hatten keine Chance: Die Musik wechselte ständig zwischen leise und mächtig laut, zwischen getragen und blitzschnell – ein echtes Klangerlebnis.

Sicher werden diese Eindrücke im Musikunterricht noch nachklingen.

Wie fanden es die Schülerinnen und Schüler?

Die Reaktionen nach der Probe waren durchweg lebhaft und begeistert:

  • „Ich fand’s richtig krass und interessant, wie schnell die gespielt haben.“ (Erie)
  • „Ich fand’s toll, als die Instrumente auf der einen Seite kurz etwas gespielt haben und die andere Seite dann ‚geantwortet‘ hat.“ (Pauline)
  • „Ich fand’s gut, wo es plötzlich laut wurde.“ (Kaito und Emanuel)
  • „Es war eine schöne Melodie und die haben alle schön zusammengespielt.“ (Pauline)
  • „Ich fand es faszinierend und cool. Ich war zum ersten Mal hier und es war voll schön.“ (Natalia)
  • „Ich fand’s cool, dass das erste Stück ganz leise begann – und plötzlich wurde es richtig laut.“ (Mael)
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