Das Theaterstück war eine Zusammensetzung aus dem klassischen Drama Emilia Galotti und dem Film Der Club der toten Dichter. Die verschiedenen Szenen wurden durch musikalische und poetische Beiträge ergänzt und bereichert.
Mitte März bzw. Anfang April stellte Frau Kaiser (Deutschlehrerin der Eingangsklasse B) das Projekt in den Eingangsklassen vor und weckte sofort die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler. Die Klassen signalisierten ihr schnell, dass sie das Projekt unterstützen und gemeinsam mit ihr umsetzen wollten. Nachdem dies feststand, wurden auch die beiden Parallelklassen mit ins Boot geholt.
Frau Kaiser schrieb die Texte für das Theaterstück und stellte sie uns Schülerinnen und Schülern im Mai vor. Von da an begann die intensive Vorbereitungsphase für den großen Abend.
Da das Theaterstück, wie bereits erwähnt, auf dem Reclam-Heft Emilia Galotti und dem Film Der Club der toten Dichter basierte, war es natürlich notwendig, den Film im Unterricht anzuschauen und das Buch gründlich zu behandeln.
Damit Sie als Leser kurz einen Eindruck bekommen, folgt nun eine kurze Zusammenfassung von Buch und Film:
In Emilia Galotti geht es um ein bürgerliches Mädchen, das aufgrund seiner Schönheit in die Fänge eines mächtigen Prinzen gerät. Dieser ist so von ihr besessen, dass er alles aufs Spiel setzt, um sie für sich zu gewinnen. Am Ende tötet Emilias Vater seine Tochter, um ihre Ehre vor dem Prinzen zu bewahren.
Der Film Der Club der toten Dichter erzählt von einem unkonventionellen Lehrer, der seine Schüler dazu ermutigt, selbstständig zu denken und ihre Träume zu verfolgen. Die Folgen führen schließlich zum tragischen Tod eines Schülers, der keinen Ausweg mehr aus seinem vorgeplanten und unglücklichen Leben sieht.
Ende April begannen die Theaterproben, die an verschiedenen Nachmittagen stattfanden. Diese unvergessliche Probenzeit verging schneller, als man dachte. Schließlich war am 6. Juli 2026 der große Abend gekommen. Alle waren gespannt, nervös und voller Vorfreude.
Hinter der Bühne war die Stimmung von Nervosität und dem letzten Wiederholen der Texte geprägt. Die Vorstellung verlief reibungslos. Jeder kannte seinen Einsatz und konnte zeigen, wofür so lange geübt worden war. Die Aufführung war ein voller Erfolg – sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für Frau Kaiser, die so viel Arbeit, Zeit und Herzblut in das Projekt investiert hatte.
Im Publikum war die Begeisterung deutlich zu spüren. Der Applaus bestätigte dem gesamten Theaterteam den Erfolg seiner Arbeit. Alle waren glücklich und erleichtert, dass alles so gut funktioniert hatte.
Es war ein wunderschönes Projekt, auf das man gerne zurückblickt. Es war nicht einfach nur Theater, sondern viel mehr. In dieser Zeit konnten wir viele neue Erfahrungen sammeln, Teamgeist erleben, lernen vor Publikum zu sprechen und gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten.
Wir als Schülerinnen und Schüler bedanken uns herzlich bei Frau Kaiser, dass sie uns dieses großartige Projekt ermöglicht hat und wir so viele schöne Erinnerungen mitnehmen durften.
Vielen Dank auch für die viele Zeit, Mühe, den Mut und die Geduld, die Sie in dieses Projekt investiert haben. Es hat sich ausgezahlt!